Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten Gedenkstätte Opfer der Euthanasie-Morde

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„Eine Mutter kämpft gegen Hitler” – Lesung mit Patricia Litten

27. Januar 2026 – 18:30 bis 20:30 Uhr

Die Schauspielerin Patricia Litten liest ab 18.30 Uhr aus dem Buch „Eine Mutter kämpft gegen Hitler” ihrer Großmutter Irmgard Litten. Das 1940 im Exil verfasste Buch schildert den unermüdlichen Kampf Irmgard Littens um die Freilassung ihres Sohnes Hans, der nach dem Reichstagsbrand am 27./28. Februar 1933 zu der großen Gruppe von in „Schutzhaft” genommenen NS-Gegner:innen zählte. Litten hatte sich als Strafverteidiger und Rechtsanwalt in der Weimarer Republik gegen die Politik und die Gewalt der Nationalsozialisten eingesetzt und dabei auch Adolf Hitler vor Gericht in die Enge getrieben. Diese empfundene Schmach verzieh Hitler ihm nie. Fünf lange Jahre war Hans Litten Opfer grausamer Folter und Demütigungen in Konzentrationslagern, darunter auch in Brandenburg, bis er sich 1938 im Konzentrationslager Dachau das Leben nahm. Nach dem Tod von Hans verließ Irmgard Litten mit ihrem Mann und und einem weiteren Sohn Deutschland, wohin sie erst nach dem Kriegsende zurückkehrte.

Um Anmeldung zu dieser Veranstaltung wird unter anmeldung-brbstiftung-bgde gebeten. 

Bereits um 16 Uhr findet eine Gedenkveranstaltung für die Opfer der NS-„Euthanasie” und die Opfer des Konzentrationslagers Brandenburg statt.

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Im Anschluss um 17 Uhr wird die Wanderausstellung „Auftakt des Terrors Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus” ergänzt um einen Sonderteil zum frühen Konzentrationslager Brandenburg eröffnet. 

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Veranstaltungsort

Gotisches Haus
Ritterstraße 86
14770 Brandenburg an der Havel

Kontakt

Ansprechpartner: Rebecca Tomlinson

Adresse
Gedenkstätten Brandenburg an der Havel
Nicolaiplatz 28/30
14770 Brandenburg an der Havel
Telefon
033817935-112 oder -113
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