Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten Gedenkstätte Opfer der Euthanasie-Morde

Veranstaltungen

Gedenkstätte Opfer der Euthanasie-Morde

Gedenkveranstaltung für die Opfer der Euthanasie-Morde und Ausstellungseröffnung

01. September 2026 – 15:00 Uhr

Die Gedenkveranstaltung für die Opfer der nationalsozialistischen Euthanasie-Morde mit anschließender Kranzniederlegung findet am Gedenkort am Nicolaiplatz in Brandenburg an der Havel statt.  Im Anschluss wird in den Räumen der Gedenkstätte eine Ausstellung mit Bildern von Andreas Maus eröffnet. Eindrucksvoll und schonungslos verarbeitet der Kölner Künstler die Gewalt des NS-Regimes in kraftvollen Bildern. Seine filigranen Bleistiftzeichnungen mit ihren sehr detaillierten Darstellungen laden zu einer genauen Betrachtung ein. Andreas Maus wurde 2021 mit dem Europäischen Kunstpreis „euward 8“ für Malerei und Grafik im Kontext geistiger Behinderung ausgezeichnet.

 

PROGRAMM

Ansprachen
Daniel Keip, Oberbürgermeister der Stadt Brandenburg an der Havel
Dr. Sylvia de Pasquale, Leiterin der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde

Kranzniederlegung

anschließend: Eröffnung der Ausstellung mit Arbeiten von Andreas Maus
Rundgang mitz dem Künstler

 

Auf den Tag des deutschen Überfalls auf Polen am 1. September 1939, der den Beginn des 2. Weltkrieges markiert, datierte Adolf Hitler einen von ihm unterzeichneten Erlass, mit dem er Ärzte ermächtigte, Menschen, die vom NS-Regime als sogenanntes „unwertes Leben“ tituliert wurden, zu ermorden. Dieser „Gnadentod-Erlass“ ist ein Schlüsseldokument der ab Januar 1940 beginnenden sogenannten „Aktion T-4“. Von Januar 1940 bis August 1941 ermordeten die Nationalsozialisten rund 70.000 Patientinnen und Patienten in sechs Gasmordanstalten im Deutschen Reich – alleine in Brandenburg an der Havel über 9.000 Männer, Frauen und Kinder.

 

Veranstaltungsort

 

Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde
Nicolaiplatz 28/30 | 14770 Brandenburg an der Havel

Kontakt

Telefon
03381 793512
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